Monatsabschluss Januar 2021: 1.100 Euro Dividende und eine Erkenntnis

Der erste Monat des Jahres 2021 ist bereits vorbei und es wird Zeit für den monatlichen Abschluss. Deutschland befindet sich weiter im Lockdown. Die Impfungen gegen das Corona-Virus laufen nur sehr schleppend an. Die Börse wird von Corona-Nachrichten mittlerweile jedoch nicht mehr sonderlich beeinflusst. Von was sie allerdings beeinflusst wird sind Wetten auf Unternehmen, die eine hohe Shortquote aufweisen. So stieg der stationäre amerikanische Gaming-Verkäufer GameStop innerhalb weniger Tage um mehr als 1.000 %. Ich persönlich betrachte dieses Treiben mit großer Verwunderung von der Seitenlinie aus. Unmittelbar betroffen bin ich nicht, da derartige Titel nicht zu meiner Strategie passen und ich aus diesem Grund hier kein Geld einsetze. Ich hoffe allerdings, dass diese Eskapaden keine längerfristigen negativen Auswirkungen auf den Kapitalmarkt haben. Es wäre sehr schade, wenn das gerade aufkeimende Pflänzchen an Aktionärskultur in Deutschland hierdurch eingeht. Jetzt wünsche ich euch aber viel Spaß mit dem Monatsabschluss.

 

Dividenden

Im Januar haben 31 Unternehmen eine Dividende an mich ausgeschüttet. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 1.138,03 Euro.

 

Unternehmen Dividende
Altria Group 357,07 €
Automatic Data Processing 34,73 €
Bank OZK 14,55 €
Cisco 8,69 €
Constellation Software 0,62 €
Danaher 3,78 €
Digital Realty Trust 0,47 €
Gladstone Capital 62,14 €
Gladstone Commercial 22,28 €
Gladstone Investment 7,35 €
Iron Mountain 153,94 €
JP Morgan Chase & Co. 12,14 €
LTC Properties 4,14 €
Main Street Capital 65,20 €
Medical Properties Trust 70,11 €
Old Republic 70,11 €
Omega Healthcare Investors 9,82 €
PennantPark Investment 33,18 €
Pennsylvania REIT 20,68 €
PPL Corp. 7,17 €
Realty Income 18,10 €
Simon Property Group 27,27 €
Sixth Street Speciality Lending 45,42 €
Stag Industrial 1,01 €
STORE Capital 14,98 €
Stryker 3,08 €
Sysco 23,64 €
Taiwan Semiconductor Manufacturing 4,36 €
Thermo Fisher 0,03 €
W.P. Carey 38,24 €
Walmart 3,73 €
Summe 1.138,03 €

 

Die höchste Summe kam von Altria. Hier habe ich eine volle Position im Depot (was fü mich eine volle Position bedeutet, könnt ihr hier im Artikel zu meiner Strategie nachlesen).  Die Anzahl der Zahler ist in diesem Monat wieder hoch, die Beträge sind jedoch häufiger kleinerer Art. Eine größere Zahlung konnte noch von Iron Mountain verbucht werden.

 

Auch im Januar gab es wieder eine Sondersituation bei den Dividendenzahlungen. In den USA ist es möglich, dass die Herkunft des Einkommens nachträglich von der ausstellenden Institution über ein so genanntes „Reclassification Tax Adjustment“ angepasst werden kann.  Dividendenzahlungen werden also im Nachhinein anders klassifiziert und werden somit steuerlich anders behandelt wie sie ursprünglich versteuert wurden. Dies kommt oftmals bei REITs und BDCs vor und führt in der Regel zur einer Rückzahlung von Anteilen der Quellensteuern, die bereits entrichtet wurden. Lynx hat das Ganze im Januar für das vergangene Jahr 2020 bereits teilweise durchgeführt, was zu unverhofften Zahlungen von Omega Healthcare und Pennsylvania REIT geführt hat.  Letzteres Unternehmen habe ich schon lange nicht mehr im Depot, die Zahlung nehme ich natürlich trotzdem gerne mit.

 

 

Dividendenerhöhungen und Kürzungen

Auch im Januar konnten wieder Erhöhungen bei den Dividendentiteln verbucht werden. Insgesamt gab es fünf Erhöhungen und eine Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen bei keiner Streichung oder Kürzung.

 

Erhöhungen

Das Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton erhöht die Zahlung ab dem kommenden Quartal von 0,31 Dollar auf 0,37 Dollar je Aktie. Erstmals gezahlt wird die erhöhte Dividende im März. Die Erhöhung entspricht einer Steigerung von 19,4 %.

 

Der Dividendenaristokrat S& P Global erhöht die Dividende von 0,67 Dollar auf 0,77 Dollar im Quartal. Das entspricht einer Steigerung von 14,9 %.

 

Blackrock erhöht die Dividende um 13,8 % ab dem kommenden Quartal. Die Zahlung steigt damit von 3,63 Dollar je Quartal und Aktie auf 4,13 Dollar.

 

Besonders erfreulich ist, dass Tanger Factory Outlets ab sofort wieder eine Dividende zahlen wird. Nachdem das Unternehmen vor Ausbruch der Corona-Pandemie erst zum Dividenden-Aristokraten aufgestiegen war, musste die Dividende zeitweise komplett ausgesetzt werden. Ab sofort wird wieder eine Zahlung erfolgen, auch wenn diese knapp 50 % unter der letzten Zahlung vor Streichung liegen wird. Gezahlt werden 0,1775 Dollar je Aktie im Quartal.

 

Stag Industrial steigert die Dividende ebenfalls um 0,7 % auf jetzt 0,12083 Dollar je Aktie und Monat.

 

Die Bank OZK erhöht die vierteljährliche Zahlung von 0,275 Dollar auf 0,2775 Dollar je Aktie. Dies entspricht einer Steigerung von 0,9 %.

 

Senkungen und Streichungen

Kürzungen und Streichungen gab es im Januar erfreulicherweise nicht.

 

 

Sparsumme

Gespart habe ich im vergangenen Monat 3.000 Euro. Hinzu kommen die Dividendeneinnahmen in Höhe von 1.138,03 Euro.

 

 

Käufe

In meinen Depots bei der Consorsbank und der Comdirect führe ich in der Regel nur Sparplankäufe aus. Diese werden von mir manuell gesteuert und sind in der Höhe abhängig von den eingegangenen Dividenden, die reinvestiert werden. Gesonderte Einzahlungen in diese Depots nehme ich nur selten vor. Darüber hinaus führe ich bei Trade Republic ein automatisiertes Sparplandepot, bei dem 15 Wachstumsaktien bespart werden. Folgende Sparpläne wurden im vergangenen Monat ausgelöst:

 

Unternehmen Art Broker Stück Preis Gesamt
LTC Properties Sparplan Consors 1,516 32,98 € 50,00 €
Mastercard Sparplan Consors 0,181 276,24 € 50,00 €
Stag Sparplan Consors 1,909 26,19 € 50,00 €
W.P. Carey Sparplan Consors 0,894 55,93 € 50,00 €
Stryker Sparplan Consors 0,123 203,25 € 25,00 €
Amazon Sparplan Comdirect 0,009 2.777,78 € 25,00 €
Amgen Sparplan Comdirect 0,129 193,80 € 25,00 €
Emerging Markets ETF Sparplan Comdirect 0,431 58,00 € 25,00 €
Akamai Sparplan Trade Republic 0,230 86,96 € 20,00 €
Cadence Design Systems Sparplan Trade Republic 0,178 112,36 € 20,00 €
Carvana Sparplan Trade Republic 0,093 215,05 € 20,00 €
Digital Realty Trust Sparplan Trade Republic 0,177 112,99 € 20,00 €
Fortinet Sparplan Trade Republic 0,165 121,21 € 20,00 €
Intuitive Surgical Sparplan Trade Republic 0,030 666,67 € 20,00 €
Monster Beverage Sparplan Trade Republic 0,264 75,76 € 20,00 €
Paypal Sparplan Trade Republic 0,102 196,08 € 20,00 €
S&P Global Sparplan Trade Republic 0,075 266,67 € 20,00 €
Salesforce Sparplan Trade Republic 0,112 178,57 € 20,00 €
ServiceNow Sparplan Trade Republic 0,270 425,93 € 115,00 €
Shopify Sparplan Trade Republic 0,021 952,38 € 20,00 €
Square Sparplan Trade Republic 0,107 186,92 € 20,00 €
Thermo Fisher Sparplan Trade Republic 0,050 400,00 € 20,00 €
Veeva Sparplan Trade Republic 0,090 222,22 € 20,00 €
Verisign Sparplan Trade Republic 0,119 168,07 € 20,00 €
Summe 715,00 €

 

Im Sparplandepot bei Trade Republic werden alle Aktien gleich gewichtet gekauft.Ich habe mich dazu entschlossen, zwei weitere Titel in dieses Depot mit aufzunehmen. Es handelt sich dabei um ServiceNow und Cloudflare. Im Januar wurden deshalb per Sparplan 115 Euro in ServiceNow investiert. In Summe der gleiche Betrag wie bei allen anderen Titeln seit September. Cloudflare ist leider noch nicht besparbar. Aus diesem Grund wird dies vorläufig noch mit kleinen Einmalkäufen abgebildet. Dieser taucht weiter unten auf. Das Depot hat sich sich seit dem Start im September 2020 wie folgt entwickelt:

 

 

Langsam lässt sich bereits erkennen, welche Aktien in den vergangenen Monaten besser gelaufen sind und welche schlechter. Ich bin gespannt, wie die Verteilung in einem Jahr aussehen wird. Momentan liegt der Depotstand bei etwa 2.100 Euro.

 


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Trade Republic kann ich als Broker guten Gewissens empfehlen. Seit neustem sind hier neben vielen ETFs auch 1.100 Aktien sparplanfähig. Das Ganze ist ab 10 Euro je Aktie möglich und kostenfrei. Falls du noch kein Depot bei Trade Republic hast, kannst du dir hier eines eröffnen.

 

 

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Einzelkäufe tätige ich in der Regel über die Depots bei Degiro, Scalable Capital und Lynx. Hier sind die Ordergebühren am geringsten. Im vergangenen Monat habe ich folgende Käufe getätigt:

 

Unternehmen Art Broker Stück Preis Gesamt
Unilever Einmalkauf Scalable Capital 9 49,25 € 443,25 €
Tyson Foods Einmalkauf Scalable Capital 8 53,40 € 427,20 €
McDonalds Einmalkauf Degiro 3 171,91 € 516,23 €
3 M Einmalkauf Degiro 6 136,91 € 821,97 €
Stag Industrial Einmalkauf Degiro 30 25,05 € 752,22 €
Cloudflare Einmalkauf Trade Republic 2 60,00 € 121,00 €
Summe 3.081,87 €

 

Insgesamt waren es sechs Einmalkäufe. Fünf Unternehmen befanden sich bereits vorher in meinem Depot und wurden aufgestockt. Momentan sind viele Aktien sehr teuer und ich habe mich in diesem Monat auf Titel konzentriert, die eine eher geringe Gewichtung in meinem Depot haben. McDonalds habe ich erstmals seit 2017 wieder nachgekauft. Von 3M und Stag Industrial hatte ich nur sehr kleine Positionen im Depot. Mit den Käufen in diesem Monat sind diese Werte nun zumindest vierstellig im Depot vertreten.  Durch die Nutzung des Flatrate-Brokers bei Scalable Capital kann ich auch kleinere Nachkäufe ohne Gebühren durchführen.

 

Cloudflare wurde wie oben angesprochen bei Trade Republic gekauft und ist der 17. Titel im Sparplanprojekt. Bisher umfasste dieses Depot 15 Werte. Neu hinzugekommen sind im Januar ServiceNow und eben Cloudflare. Da der Titel „noch“ nicht sparplanfähig ist, wurde hier ein kleiner Einzelkäuf getätigt. Alle 17 Werte wurden somit mit gleicher Summe bespart.

 

Die gesamte Investitionssumme aus Sparplänen und Einzelkäufen betrug 3.796,87 Euro.

 

 


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Scalable Capital ist der erste deutsche Broker, der eine Tradingflatrate anbietet. Für nur 2,99 Euro im Monat kann hier ab einem Ordervolumen von 250 Euro unbegrenzt gehandelt werden. Einen ausführlichen Test zum Broker findet ihr hier. Neben ETFs können hier außerdem eine Vielzahl an Aktien kostenlos im Sparplan gekauft werden.

 

 

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Verkäufe

Verkauft habe ich im Januar kein Unternehmen.

 

 

Optionen

Am 07.01. habe ich zwei 25er Puts auf Iron Mountain mit einer Gesamtprämie von 113 Dollar verkauft. Die Optionen laufen bis zum 21.04.2021.

 

 

Depotentwicklung

Im Januar 2017 habe ich zum einen begonnen, mich auf die Dividenden-Strategie zu fokussieren und zum anderen tracke ich seitdem meine Performance über Portfolio Performance. Hierbei handelt es sich um eine kostenlose Software, ohne die ich mittlerweile nicht mehr sein möchte. Diese könnt ihr hier downloaden.

 

Der Januar verlief sehr positiv und endete mit einem Plus von 6,2 %. Damit war die Performance deutlich besser als die des MSCI World und des S&P 500, die beide nur ein kleines Plus (auf Euro-Basis) verzeichnen konnten.

 

 

Die Rendite des Depots seit dem 01.01.2017 liegt bei etwa 55,0 %. Damit liege ich deutlich vor dem MSCI World (32,0 %) und nun auch wieder deutlicher über dem S&P 500 (42,6 %).

 

Das Depot weist zum Stand 31.01.2021 einen Wert in Höhe von etwa 365.000 Euro auf.

 

 

Gewinner und Verlierer des Monats

In dieser Rubrik zeige ich euch, welche Unternehmen die beste und die schlechteste Performance im meinem Depot im vergangenen Monat hingelegt haben.

Gewinner des Monats

Gewinner des Monats war die eXp World Holding. Das Unternehmen digitalisiert für Immobilienmakler deren Geschäft. So werden Software-Abonnements angeboten, die unter anderem Schulungen, eine Virtual Reality 3D-Büroumgebung und andere Tools anbieten. Das Ganze wird als Cloud-Lösung angeboten. Bei allem, auf dem der Aufkleber Cloud und/oder Software prangt, konnte im vergangenen Jahr mit Kursgewinnen gerechnet werden. So auch bei eXp World Holdings. Der starke Anstieg im Januar erfolgte allerdings nicht wegen Mitteilung guter Zahlen oder besonders guter Aussichten, sondern nach Bekanntgabe eines Aktiensplits. Dieser wurde am 19.01. bekannt gegeben, danach stieg die Aktie nach oben. Wir sehen hier also das gleiche Phänomen wie im vergangenen Jahr bei Tesla oder Apple. Ich werde die Aktie halten, aber auch nicht aufstocken.

 

Verlierer des Monats

Verlierer des Januars war Booking Holdings mit einem Minus von 11,4 %. Wobei Verlierer etwas übertrieben ist, da die Aktie von November bis Mitte Januar um über 25 % gestiegen war gestiegen war. Booking hat verständlicherweise weiterhin mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem dadurch eingeschränkten Reiseverkehr zu kämpfen. Ich persönlich gehe jedoch weiterhin davon aus, dass das Unternehmen am Ende einer der Profiteure der Pandemie sein wird, wenn das Geschäft wieder anfängt zu laufen.

 

 

Was gab es sonst noch?

In der Überschrift hatte ich eine Erkenntnis angeteasert. Diese möchte ich zum Abschluss noch zum Besten geben: Ich fühle mich mit meiner Diversifizierung und der Aufteilung nach Branchen momentan sehr wohl. Der Januar war nun der dritte Monat in Folge, in dem mein Depot besser abgeschnitten hat als der S&P 500 und der MSCI World. Das alleine ist kein Grund zur Freude, zumal mir persönlich drei Monate herzlich egal sind. Aufgefallen ist mir aber, dass durch die Diversifikation ein gewisser Abfederungseffekt eintritt. Laufen Techwerte schlecht, sind meist die REITs oder meine Old Economy-Unternehmen die Gewinner und umgekehrt. Natürlich kann es sein, dass dies lediglich ein temporärer Effekt ist und die Sache sich in ein paar Monaten schon wieder ganz anders darstellt. Ich kann mit meiner Aufteilung zwischen Value-/ und Growth-Titeln aber sehr ruhig schlafen und diese Tatsache ist für mich immer am wichtigsten.

 

Wie war euer Januar? Ich freue mich über Kommentare.

 


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21 Gedanken zu „Monatsabschluss Januar 2021: 1.100 Euro Dividende und eine Erkenntnis

  1. Matthias Maiwald Antworten

    Wie spart man denn als Beamter 3000€ im Monat? Dein Netoogehalt dürfte nur unwesentlich höher sein…;)

    LG
    Djerun

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Djerun,

      das Gehalt ist glücklicherweise etwas höher. Darüber hinaus habe ich einen Nebenjob und über eine Selbständigkeit ebenfalls Einnahmen.

      Grüße,
      Ben

  2. FinanzCowboy Antworten

    Danke für den Bericht! Starke Performance bei dir. Bei mir war das Depot eher im Lockdown. Kaum Bewegung über den kompletten Monat und am Ende ein mageres Plus von 0,2 % … Naja, der Februar läuft dafür gut an 🙂

  3. Tobias Antworten

    Tolles Ergebnis, Glückwunsch! Vor allem die positiven Effekte deiner Diversifikation sind bemerkenswert, da viele ja vor einer so ausgeprägten Diversifikation eher zurückschrecken. Top!

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Danke dir.

      Ich bin da wohl das genaue Gegenteil. Ich fühle mich am wohlsten wenn ich breit diversifiziert bin. Vor allem im letzten Jahr hat sich das nochmal bestätigt, nachdem eine Dividendenkürzung bzw. Streichung nach der anderen kam.

      Grüße,
      Ben

  4. Chris Antworten

    Schönes Ergebnis, Gratulation!
    Damit kann man schon mal entspannt sein und dein abschließendes Fazit trifft es ganz gut auf den Punkt. Mit einer entsprechenden Diversifikation kann man entspannt schlafen, denn eine Branche gewinnt immer 🙂
    Viele Grüß
    Chris

  5. JC83 Antworten

    @MATTHIAS MAIWALD
    Als Beamter in A14 in mittel-hoher Erfahrungsstufe, verheiratet mit 2 Kids bleiben vor KV mindestens 4500 Netto (!) hängen.
    Der Mythos , dass Beamte, gerade ab dem gD “wenig” verdienen, ist eben genau das: Ein Mythos.

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Naja, da sollte man schon differenzieren. Der Polizeikommissar in A 9 oder A 10 (also im gehobenen Dienst) der im Ballungszentrum wohnt wird gerade so über die Runden kommen.

      Und es ist durchaus richtig, dass in deinem Beispiel die 4.500 Netto realistisch sind. Allerdings muss für dieses Geld zum einen ein Universitätsabschluss (meist im überdurchschnittlichen Bereich) vorhanden sein. Zum anderen kann so eine Stelle durchaus mit Verantwortung für eine Mitarbeiterzahl im dreistelligen Personenbereich und einer Budgetverantwortung im hohen Millionenbereich einhergehen. Da lacht der Mitarbeiter mit vergleichbarer Verantwortung in der freien Wirtschaft dann über so eine Entlohnung.

      Natürlich gibt es auch andere Stellen im öffentlichen Dienst wie die beschriebene, aber differenzieren muss man hier meiner Meinung nach schon.

      • JC83 Antworten

        Mein Beispiel war im Übrigen aus Berlin.
        Der PK in A10 hat in Stufe 6 dort mit den gleichen Parametern fast 3400 netto vor KV.
        Das dürfte weit über “über die Runden kommen” liegen.
        Zumal ja noch 2x Kindergeld on top plus Gehalt der Gattin, sprich auch jene finden sich weit über dem Gehaltsmedian wieder.

        Pauschale Alltagsheuristik von mir:

        Ich arbeite tagtäglich mit Beamten zusammen und man kann praktisch die Uhr danach stellen, dass der “typische” Beamte beim Thema Gehalt den Vergleich aus der Wirtschaft bringt oder gern auch den armen JVA-Beamten, der in A2 besoldet ist
        Gern wird auch berichtet, “dass ja auch noch die KV abgeht”.
        Sehr selten hört man “einen” sagen, ich verdiene gut. Keine Ahnung , woran das liegt.

      • JC83 Antworten

        P.S.: Aber auf den A14er der ein Millionen-Budget verwaltet, kommen auch unglaublich viele “Referenten”, die gar keine Verantwortung tragen, überspitzt formuliert. Da gibt es ziemlich coole Jobs mit einem top Bildungsabschluss/Aufwands-Ratio.
        Ich habe ja selber solch einen Posten^^

        • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

          Ja, da gebe ich dir natürlich recht dass es das auch gibt.

  6. Beny Antworten

    Hallo,

    toller Blog – kannst du mal bitte mehr auf das Reclassification Tax Adjustment“eingehen, habe auch verschiedene REITS und BCD in einem Depot bei der COMDIRECT jedoch wurde bei mir noch nie eine Berichtigung der Steuer vorgenommen. Depot läuft dort seit 2018 mit diesen Werten z.B auch Omega Healthcare.

    Vielen Dank und mach so weiter bin regelmäßiger Leser bei dir.

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Beny,

      danke für deinen Kommentar. Das wundert mich etwas, dass die Comdirect das nicht macht. Ist ja in der Regel zum Vorteil des Kunden. Die Consors beispielsweise macht das auch.

      Gruß,
      Ben

  7. Torsten Antworten

    Hallo Ben,

    schönes Monatsergebnis trotz der Verkäufe letztes Jahr.

    Ich sehe die Sparrate als Anreiz.
    Nebeneinkommen habe ich auch vor zwei Jahren gestartet. Dort wirkt sich Corona mindernd aus und an Expansion ist nicht zu denken.
    Sobald das Eigenheim getilgt ist, wird es auch in den Regionen als Beamter des g.D. im Ballungsraum gehen.
    Jeder kann sich überlegen, wie er zusätzliches Einkommen generiert oder welche Ausgaben entbehrlich sind, ohne Lebensfreude einzubüßen. Neid hilft meiner Meinung selten weiter.

    Die Tax Adjustments mag ich nicht so. Es mindert die anrechenbare Quellensteuer und dann fällt in gleicher Höhe mehr Abgeltungssteuer an. Auf diese wird dann der Soli berechnet, so dass es bei mir die Steuerlast etwas erhöht. So rechnete es die ING auch bei mir im Februar 2020 ab. Denke für letzte Jahr kommen bald die Korrekturen.

    Gruß,
    Torsten

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Torsten,

      da bin ich absolut einer Meinung mit dir. Neid ist mir persönlich fremd, ich sehe erfolgreiche Menschen vielmehr als Ansporn.

      Mit den Tax Adjustments hast du recht. Ist eher ein Übel das Ganze. Am liebsten würde ich die als gar nicht aufführen, aber dann stimmt meine Statistik hinten und vorne nicht mehr

      Viele Grüße,
      Ben

  8. David Antworten

    Hi,

    Was ich nicht verstehe. Du machst Sparpläne über Trade Republic. Bist da auch sehr zufrieden. (ich auch)
    Die Einmalkäufe laufen aber über andere Broker. Warum?

    Trade Republic Kauf/Verlauf verlangt nur 1 Euro Gebühr. Die ist meines Wissens bei Degiro z.B. teurer. Auch kann man problemlos Depotüberträge auch einzelener Titel von Trade Republic zu seinem anderen Depot ausführen (mache ich auch – zu Ing Diba)

    Daher erschliesst es sich für mich nicht, warum du Sparpläne zwar über TR abwickelst ,aber die Einmalkäufe nicht. Eventuell kannst du ja deinen Beweggrund erläutern.

    LG

    David

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hallo David,

      zum einen trenne ich Strategien. Bei Trade Republic läuft lediglich das Wachstums-Sparplandepot.

      Zum anderen kaufe ich gerne Aktien direkt an der Heimatbörse, also beispielsweise in New York, London oder Hongkong. Das geht über Trade Republic nicht, ausserdem ist das Angebot an handelbaren Aktien eingeschränkt.

      Was die Gebühren angeht: Bei DEGIRO kostet eine Order in New York ab 0,50 Euro, ist also in dem Fall günstiger als Trade Republic.

      Viele Grüße,
      Ben

  9. Simon Antworten

    Hallo Beamteninvestor
    Schön wäre noch, wenn du neben den Kursen die Börse erwähnst.. Wo zum Beispiel hast du McDonalds gekauft? Das würde dein Blog abrunden! Ansonsten saubere Arbeit. Weiter so!

  10. Mario Antworten

    Hallo Beamteninvestor,

    bin erst vor einigen Tagen auf Deine Seite aufmerksam geworden. Es ist sehr interessant, wie es sich bei Dir entwickelt hat und was mit etwas Disziplin so möglich ist. Werde somit hier regelmäßig mitlesen und mir Inspiration holen für mein eigenes Depot.

    ich habe leider erst spät angefangen zu investieren. Dafür jetzt umso konsequenter, damit ich als Rentner auch eine schöne monatliche Ausschüttung bekomme. Es ist schon interessant, wie sich nach und nach der Depotwert und auch die Dividende steigert.

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