Jahresabschluss 2020: Ein trauriges Ende trotz 15.000 Euro Dividende

Das Jahr 2020 war das siebte Jahr für mich an der Börse. Und es war das mit Abstand aufregendste bisher. Nach einem gemächlichen Jahresstart hielt der Februar und März den schnellsten Crash aller Zeiten an den Börsen bereit. Der Spuk war Ende März bereits vorbei, was folgte war die schnellste Erholung aller Zeiten mit neuen Hochs in fast allen großen Indizes am Ende des Jahres. Ich persönlich bin froh, dass 2020 Geschichte ist und hoffe sowohl im privaten als auch an der Börse auf Normalität in 2021. Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Jahresabschluss.

 

Dividenden

Im Jahr 2020 habe ich von insgesamt 70 der Unternehmen in meinem Depot sowie einem ETF eine Dividende erhalten. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 15.131,58 Euro.

 

Unternehmen Dividende
Imperial Brands 1.696,27 €
Altria 1.306,13 €
AT&T 1.135,07 €
Hercules Capital 1.025,94 €
Gladstone Capital 810,00 €
Omega Healthcare Investors 717,16 €
AbbVie 664,29 €
Iron Mountain 612,68 €
Pennsylvania Real Estate Investment Trust 586,75 €
Main Street Capital 553,97 €
British American Tobacco 544,52 €
Tanger Factory Outlet Centers 469,03 €
Ares Capital 408,20 €
Kimco Realty 334,40 €
CVS Health 312,42 €
Sixth Street Speciality Lending 290,05 €
Geo Group 287,36 €
EPR Properties 284,90 €
Medical Properties Trust 278,05 €
Gladstone Commercial 241,88 €
Realty Income 220,30 €
PennantPark Investment 209,86 €
Exxon Mobil 188,72 €
Corecivic 186,33 €
W.P. Carey 162,23 €
Broadcom 154,95 €
Apple 119,56 €
IBM 114,79 €
Qualcomm 111,43 €
Gladstone Investment 109,92 €
Wells Fargo 78,43 €
Mastercard 76,68 €
Sysco 75,48 €
Automatic Data Processing 72,93 €
Starbucks Corporation 64,52 €
Simon Property Group 56,52 €
Walgreens Boots Alliance 50,59 €
Microsoft 50,12 €
Old Republic 45,57 €
JPMorgan Chase 43,40 €
Bank OZK 40,61 €
Nasdaq Inc. 36,16 €
Southern Company 34,80 €
STORE Capital 30,60 €
Unilever 27,70 €
LTC Properties 23,15 €
Brookfield Property Partners 20,67 €
Cisco 20,52 €
Goldman Sachs BDC 15,90 €
PPL Corporation 15,39 €
McDonald’s 13,74 €
Amgen 12,61 €
Jack Henry & Associates 12,23 €
Blackrock 11,06 €
Vanguard FTSE Emerging Markets 9,92 €
Tyson Foods 9,28 €
Booz Allen Hamilton Holding 6,59 €
3 M Company 5,73 €
Stag Industrial 5,44 €
Stryker 5,38 €
ASML Holding 5,10 €
Meredith 5,02 €
Evercore 3,55 €
Danaher 2,60 €
Costco Wholesale 1,85 €
Royal Dutch Shell 1,73 €
Constellation Software 1,15 €
Union Pacific 0,77 €
Nvidia 0,68 €
Newtek Business Services 0,14 €
S&P Global 0,11 €
Summe 15.131,58 €

 

Die Liste ist nach der Höhe der eingegangenen Dividenden sortiert. Die TOP-3 der Zahler verwundern nicht, sind sie doch auch die drei größten Positionen im Depot. An dieser Stelle möchte ich aber auch mal die negative Seite betrachten: Alle diese drei Werte haben im Jahr 2020 stark an Kurswert verloren. Von den Coronatiefs haben sich die drei nicht wirklich erholt. Die Kursverluste waren höher, als die Dividende einbrachte, unter dem Strich steht also ein fettes Minus. Imperial Brands hatte die Dividende in diesem Jahr auch um ein Drittel gekürzt. Allerdings habe ich bei allen drei Titeln im vergangenen Jahr teilweise stark nachgekauft. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass bei den Unternehmen die Zeit der Kursverluste irgendwann ein Ende haben wird. Natürlich hätte man warten können, bis sich jeweils ein Tief ausbildet, aber ich habe hier schon des Öfteren angemerkt, dass ich ein mieser Market-Timer bin. Alle drei Titel haben so ihre geschäftlichen Schwierigkeiten, ich glaube aber daran, dass in Zukunft weiter solide Dividendenzahlungen möglich sein werden.

 

Von den oben genannten Unternehmen befinden sich 11 Titel am 31.12.2020 nicht mehr in meinem Depot. Geschuldet sind die Verkäufe zum einen einem Teilverkauf des Depots Anfang des Jahres sowie Verkäufen aufgrund von Dividendenkürzungen oder Streichungen.

 

Seit 2017 tracke ich meine Performance und die Dividendeneinnahmen. Die Entwicklung seitdem sieht bis zum Ende des Jahres 2020 sehr vielversprechend aus.

 

 

Was jetzt aber schon ziemlich klar ist: Diese positive Entwicklung wird sich im Jahr 2021 nicht fortsetzen. Durch die Corona-Pandemie hat sich bei einigen Unternehmen gezeigt, dass die Dividendenzahlungen bei Problemen nicht nachhaltig sind. Aus diesem Grund sah ich mich gezwungen, im Laufe des Jahres einige Korrekturen innerhalb des Depots vorzunehmen. Dies hat vor allem Hochdividendentitel, wie den Pennsylvania Real Estate Investment Trust oder auch Kimco Realty und Tanger Factory Outlet Centers betroffen. Diesen Firmen wurden komplett oder zu großen Teilen verkauft und werden im kommenden Jahr für sinkende Dividendeneinnahmen sorgen.

 

Gleichzeitig habe ich im Sommer eine Erweiterung meiner Strategie vorgenommen und eine Reihe von Wachstumstiteln ohne Dividende aufgenommen. Mittelfristig war das Ziel zwischen 20-30 % des Depots in Wachstumstiteln anzulegen. Dieses Ziel war Ende des Jahres 2020 bereits schneller als gedacht erreicht. Einen ausführlichen Artikel hierzu findet ihr hier.

 

 

 

Das Depot im Detail

Das Depot weist zum 31.12.2020 einen Wert in Höhe von etwa 346.700 Euro auf. Die einzelnen Positionen zeigt die folgende Grafik im Detail:

 

 

Im Depot befinden sich 99 Unternehmen, wobei 50 davon einen Anteil von weniger als 0,5 % des Depotwerts aufweisen. Es besteht also viel Luft nach oben, was das Ausbauen der Positionen angeht. 15 Positionen sind besonders klein, da diese erst seit September im Rahmen eines Sparplanprojekts über Trade Republic bespart werden. Einen ausführlichen Artikel zu diesem Projekt findet ihr hier.

 

 


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Trade Republic kann ich als Broker guten Gewissens empfehlen. Seit neustem sind hier neben vielen ETFs auch 1.000 Aktien sparplanfähig. Das Ganze ist ab 10 Euro je Aktie möglich und kostenfrei. Falls du noch kein Depot bei Trade Republic hast, kannst du dir hier eines eröffnen.

 

 

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Die einzelnen Unternehmen des Depots verteilen sich auf insgesamt neun verschiedene Branchen, sowie einen kleinen Teil in P2P-Kredite und einen Emerging Markets ETF.

 

 

Mit dieser Verteilung fühle ich mich relativ wohl. Einzig der BDC-Anteil ist mir persönlich mit knapp 12 % etwas zu groß. Meine Zielgröße liegt hier bei maximal 10 %.

 

Wie seit Beginn der Verfolgung meiner Strategie ist der Anteil an US-Werten sehr hoch. Dies ist mir bewusst und so gewollt. Die Shareholer-Value Orientierung, konsistente und verlässliche Dividendenzahlungen sowie einheitliche und vergleichbare Veröffentlichungsvorgaben sind für mich der Grund, den Großteil meines Depots hier zu investieren. Dies hat im Ergebnis allerdings auch dazu geführt, dass meine Performance im Jahr 2020 überaus schlecht war, da der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich abgewertet hat. Im Ergebnis stellt sich die Länderverteilung zum 31.12.2020 wie folgt dar:

 

 

 


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Depotentwicklung

Im Januar 2017 habe ich zum einen begonnen, mich auf die Dividenden-Strategie zu fokussieren und zum anderen tracke ich seitdem meine Performance über Portfolio Performance. Hierbei handelt es sich um eine kostenlose Software, ohne die ich mittlerweile nicht mehr sein möchte. Diese könnt ihr hier downloaden.

 

Betrachtet man meine persönliche Depot-Performance mit dem MSCI World und dem S&P 500 muss ich ganz klar zugeben, dass diese im Jahr 2020 unterirdisch war.

 

Bis zum Corona-Crash Ende Februar war noch ein relativer Gleichlauf mit den beiden Indizes zu erkennen. Im Crash jedoch brach mein Depot deutlich stärker ein. Von knapp + 10 % ging es innerhalb kürzester Zeit auf – 45 % nach unten. Die dann einsetzende Erholung, die im letzten Quartal 2020 in meinem Depot gegenüber dem MSCI World und dem S&P 500 deutlich an Dynamik gewann, konnte die massive Underperformance jedoch bei weitem nicht mehr aufholen.

 

Letztlich endete das Jahr 2020 für mich mit einem Minus von 15,03 %. Der S&P 500 verbuchte dagegen ein Plus von 5,1 %, der MSCI World einen Zugewinn von 3,7 %. Wer sich nun über den niedrigen Zuwachs des S&P 500 wundert: Die hier dargestellte Variante ist die für uns maßgebliche Performance in Euro. Durch die Stärke des Euro verbleibt aus einem tatsächlichen S&P 500 Zuwachs von etwa 17 % für Anleger aus Euro-Ländern am Ende lediglich ein Plus von knapp 5 %.

 

 

Der starke Euro erklärt natürlich nun nicht meine kräftige Unterperformance. Hierfür verantwortlich sind im Wesentlichen folgende Punkte:

  1. Der hohe Anteil an REITs und BDCs im Depot. Auf das Jahr 2020 gesehen schließt der Sektor der REITs mit 21,8 % im Minus, der BDC-Bereich sogar mit 25 % im Minus. Bezogen auf das Gesamtdepot sind 27,5 % davon in diesen beiden Bereichen investiert. Der Anteil an REITs war Anfang des Jahres darüber hinaus noch deutlich höher. Innerhalb dieses Bereichs gibt es 11 Sub-Sektoren. Betrachtet man diese im Detail ist erkennbar, dass vor allem die Sektoren Diversified, Hotels und Retail besonders schlecht abgeschnitten haben.

 

Quelle: eigene Darstellung (Angaben in %)

 

Da meine REITs zum Großteil aus den Bereichen Diversfied und Retail stammen hatte dies besonders harte Auswirkungen auf die Depotperformance. Zum Thema REITs hatte ich kurz nach dem Corona-Crash in zwei Artikeln eine Einschätzung gegeben. Diese findet ihr hier (Teil 1) und hier (Teil 2).

 

2. Übergewichtung von Value im Depot. Im Artikel “Der ewige Kampf an der Börse: Value vs. Growth” bin ich bereits auf die seit Jahren anhaltende Überperformance von Growth gegenüber Value-Titeln eingegangen. Diese gleicht sich irgendwann sicher wieder an, durch Corona hat die Performance-Differenz jedoch sogar noch einmal an Fahrt aufgenommen.

 

Quelle: Bank für Vermögen

 

Da mein Depot zum Beginn des Jahres zum überwiegenden Teil aus klassischen Value-Titeln bestand, ist die Performance in 2020 mehr als bescheiden. Zwar setzte auch bei diesen Titeln, vor allem im November eine stärkere Erholung ein, die Differenz konnte das allerdings bei Weitem nicht ausgleichen.

 

Mitte des Jahres habe ich dann angefangen, das Depot um Growth-Titel zu erweitern. Ich habe damals schon angemerkt, dass sich herausstellen könnte, dass ich zu spät auf den fahrenden Zug aufspringe. Bis Ende 2020 hat sich diese Befürchtung zumindest vorläufig bestätigt. Den Großteil der Kursgewinne dieser Unternehmen in 2020 hatte ich mit dem späten Einstieg verpasst. Überzeugt von den aufgenommenen Titeln bin ich natürlich trotzdem und glaube, dass ich in den Folgejahren noch viel Freude daran haben werden. Allerdings zeigt sich auch hier mal wieder, dass ich nicht zum Market-Timer tauge.

 

3. Ein letzter Punkt betrifft die Diversifikation innerhalb des Depot und hier vor allem die drei größten Positionen. Wie oben schon angesprochen sind dies AT&T, Altria und Imperial Brands. Zusammen nehmen diese drei Unternehmen zum 31.12.2020 insgesamt 17 % des Gesamtdepots ein. Alle drei Titel sind in 2020 sehr schlecht gelaufen.

 

Die drei angesprochen Punkte in Kombination führen zu dem angesprochenen schlechten Ergebnis. Das ist nun zwar sehr ärgerlich, allerdings bin ich Langfristinvestor und die Performance eines einzelnen Jahres ist mir relativ egal. Da meine Strategie seit dem Jahr 2017 im Großen und Ganzen so besteht wie sie jetzt ist, ist für mich auch die Performance seit dem maßgeblich. Hier sieht das Bild schon deutlich rosiger aus:

 

Depot S&P 500 MSCI World
45,80% 41,30% 31,30%

 

Alles in allem kann ich mit dem Ergebnis seit 2017 sehr gut leben. Ich bin gespannt, wie es in den kommenden Jahren weitergehen wird.

 

 

Gewinner und Verlierer des Jahres

In dieser Rubrik zeige ich euch, welche Unternehmen die beste und die schlechteste Performance im meinem Depot im vergangenen Jahr hingelegt haben.

 

Gewinner des Jahres

Gewinner des Jahres war das Unternehmen The Trade Desk mit einer Performance von circa 182 %. Die Firma bietet eine Plattform mit der Käufer digitaler Anzeigen datengesteuerte digitale Werbekampagnen für verschiedene Anzeigenformate und -geräte erwerben können. Das Unternehmen befindet sich seit März 2019 in meinem Depot und hatte zum Stand 31.12.2020 eine Gesamtperformance von etwa 290 %.

 

Nachfolgend zeige ich euch die TOP 5 innerhalb meines Depots im Jahr 2020. Die Euro-Beträge zeigen jeweils die absolute Größe der Position am 31.12.2020. Auffällig ist zum einen, dass alle fünf Unternehmen Growth-Titel sind und die Plätze 3 – 5 erst innerhalb des Jahres 2020 gekauft wurden. Palantir erst zum Börsengang Ende September, Jumia Mitte November.

 

 

Verlierer des Jahres

Wo es Gewinner gibt, da sind auch Verlierer. Der absolute Negativrekord wird von Wirecard gehalten. Über das Unternehmen brauche ich an dieser Stelle nicht mehr viele Worte verlieren. Zu diesem Debakel hatte ich bereits einen Artikel verfasst, den ihr hier finden könnt. Trotz der Tatsache, dass die Aktie fast 100 % ihres Werts verloren hat, beträgt mein persönlicher Verlust “nur” 52,5 %. Dies liegt daran, dass ich die Aktie vor dem Verfall mehrfach getradet hatte und die Positionen jeweils mit gutem Gewinn schließen konnte.

 

Nachfolgend findet ihr meine FLOP 5 aus dem Jahr 2020. Alle Titel wurden in 2020 auch komplett verkauft und sind kein Teil meines Depots mehr. Wirecard als Sonderfall mal ausgenommen, haben alle anderen Unternehmen ihre Dividende stark gekürzt oder komplett gestrichen. Der Pennsylvania REIT befindet sich darüber hinaus mittlerweile in Insolvenz.

 

 

 

Fazit

Was für ein Jahr. Wie in jedem Jahr davor habe ich auch 2020 wieder viel gelernt. Unter anderem, dass vor allem an den Börsen nichts sicher ist. Aus Dividendensicht endete das Jahr versöhnlich, mit der Performance kann ich natürlich nicht zufrieden sein. Letzten Endes bin ich aber noch mit einem blauen Auge davon gekommen.

 

Jetzt interessiert mich ganz Besonders: Wie war euer Börsenjahr 2020 und was habt ihr in diesem Jahr gelernt? Ich freue mich über jeden Kommentar.

 


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15 Gedanken zu „Jahresabschluss 2020: Ein trauriges Ende trotz 15.000 Euro Dividende

  1. DividendenSparer Antworten

    Da der Fokus ganz klar auf Dividenden liegt, sollten die ordentlich gestiegenen Einnahmen doch für alles andere entschädigen. Ich gehe nicht davon aus, dass du deine Aktien wieder verkaufen willst. Also was kümmert dich die Performance. Kleine Analogie: Solange die Mieter deines Mehrfamilienhauses brav die Miete zahlen, ist es doch auch egal, welchen Verkaufswert die Immobilie gerade hat.

    Eines Tages möchte ich mich auch mal über solch hohe Dividenden freuen dürfen.

    Weiterhin so viel Erfolg!

    Viele Grüße
    Mike

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hey Mike,

      danke dir für deinen Kommentar.

      Da hast du recht: Solange sich fundamental nichts ändert, werden die Aktien nicht verkauft. Insofern bin ich da schon entspannt, was ein Jahr angeht.

      Grüße,
      Ben

  2. Alex Antworten

    Hey Ben,

    schöne Zusammenfassung Deines Jahres 2020. Der Großteil der REITs und BDCs haben bis heute immer noch nicht zum Ausgangsniveau zurückkehren können. Allerdings machen sie aus Dividendensicht durchaus Sinn und haben ihre Berechtigung, daher habe ich hier persönlich weiter aufgestockt. Hier sehe ich die Performance daher auch eher als nachrangig zu betrachten. Der Fokus liegt eben auf dem Nebeneinkommen.
    Ich bin gespannt, wie sich Deine Growth Titel entwickeln werden und wie es sich zukünftig in Kombination mit den Dividendentiteln verhält. Irgendwann verkaufen und in Dividendentitel umschichten?

    Mein Depot ist auch mit vielen Value Titeln bestückt und ich hatte keine größeren Einbrüche, aber auch keine enormen Zuwächse. Dividenden beliefen sich insgesamt auf 1.100€ und ich bin sehr zufrieden

    Viele Grüße,
    Alex von Finanzdenken

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Alex,

      auch eine schöne Summe an Dividenden.

      Ich bin auch sehr gespannt, was die Growth-Titel machen werden, vor allem ob sich die Kursperformance stark absetzen wird vom
      Rest. Irgendwann werde ich dann wahrscheinlich auch Dividenden umswitchen, dafür habe ich mit 37 Jahren aber noch eine Weile Zeit.

      Grüße,
      Ben

  3. Finanz Interessent aus Österreich Antworten

    Hallo Ben!

    Vielen Dank für die Einblicke in deine Finanzwelt, die du hier gewährst. Obwohl du mit gewaltigen € 346.700,00 investiert bist und rund € 15k Dividende kassiert hast, konntest du den Wertverlust nicht wettmachen. Könntest du kurz skizzieren, wie es in Summe aussieht? Sprich, Nettogewinn oder Verlust seit dem Einstieg in die Finanzwelt. Vielen Dank und viel Erfolg. Beste Grüße aus Österreich.

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Servus,

      das kann ich dir gerade aus dem Stegreif gar nicht beantworten. Müsste ich raussuchen. Die prozentuale Performance seit Start der Strategie im
      Jahr 2017 kannst du ja oben sehen.

      Grüße nach Österreich,
      Ben

  4. Andreas Antworten

    Hi Ben,

    Glückwunsch zu deinem Depot. Im übrigen kennst du jetzt auch einen Beamten der sich intensiv mit dem Aktienmarkt beschäftigt. Allerdings habe ich es mit meinem Beamtengehalt noch nicht zu einem solchen Depot geschafft.
    Bei deinem Depot habe ich mich gefragt, warum du nicht dein Vermögen ganz simpel in einem Dividenden-ETF mit hoher Dividendenrendite investiert hast (bspw.: iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF). Im Ergebnis sollte die Dividendenrendite ähnlich zu deiner sein.
    Die Dividenden könntest du dann ja in Wachstumsunternehmen investieren oder einfach in einen NASDAQ 100 ETF anlegen. Fertig…
    Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, nur noch in nachhaltige agierende Unternehmen zu investieren. Was hältst du davon (bspw. Global Clean Energy ETF)?

    Gruß,
    Andreas

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hi Andreas,

      könnte man theoretisch machen. Ich bin allerdings ein Freund von Einzelwerten. Klar, der Aufwand wäre um einiges geringer, aber ich beschäftige mich auch sehr gerne mit den einzelnen Unternehmen. Ich sehe mich da als Miteigentümer an einer Firma und das fehlt mir einfach an einem ETF.

      Zudem ist der Cashflow mit Einzelwerten besser planbar und ich habe in den ETFs Firmen drin, die ich so nicht kaufen würde.

      Den Global Clean Energy ETF kenne ich vom Namen her, habe ihn mir allerdings noch nicht näher angeschaut.

      Grüße,
      Ben

  5. Kassenwart Antworten

    Hallo,

    beeindruckender Jahresabschluss. Gratuliere.
    Mir ist aufgefallen, dass Du zwischen 2018 und 2019 Deine Dividendenerträge ungefähr verdreifachen konntest.
    Verrätst Du wie Du das geschafft hast? Erbschaft? Lottogewinn? 😉

    Viele Grüße
    der Kassenwart

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Kassenwart,

      danke für die Blumen.

      Nein tatsächlich weder Lottogewinn, noch Erbschaft Ist einfach der Tatsache geschuldet, dass ich viel Barreserven im Hintergrund hatte, die zum Großteil in 2018 investiert wurden.

      Grüße,
      Ben

  6. Enrico Antworten

    Hallo,
    Ein toller Artikel. Ich schwanke auch zwischen dem Growth Ansatz und dem Dividendenansatz. Wie du zurecht feststellst, haben in der vergangenen Dekade Growth Werte sehr gut performt. Für mich ist dies nun eine Frage des Lebensabschnitts. Ich bin auch noch jung (30) und habe einen tollen Job. Somit brauche ich aktuell keine wirklichen Dividendenausschüttungen, da ich meine Lebensausgaben ohne Probleme finanzieren kann. Somit setze ich auf Vermögensmaximierung mit Growth Titeln. Wenn ich im Alter kürzer treten möchte – z.B. die Arbeitszeit reduzieren oder aber in Rente gehe, dann sind regelmäßige Dividenden als Zuverdienst klasse. Dann würde ich einen Teil in solide Dividenden ETFs stecken oder aber einen Entsparplan anlegen.
    Grüße

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Enrico,

      das hört sich nach einem Plan an. Ich finde es ist wichtig, dass man sich mit seinem Vorgehen wohlfühlt und nachts gut schlafen kann. Das lese ich bei dir raus, also alles top!

      Viele Grüße,
      Ben

  7. Enrico Antworten

    Hey Ben,
    Wenn ich es richtig erinnere, dann ist dein Ziel am Ende deines Berufslebens gut 100.000€ Dividende zu erhalten. Wenn du sehr solide Dividendenzahler dir aussuchst und eine Dividenden-Rendite von 4% hast, dann bedeutet dies du musst ein Depot-Volumen von 2,5 Millionen € haben. Dementsprechend musst du dir mit deiner Restlaufzeit ja überlegen, wie kriegst du dein Depot auf diesen Wert skaliert. Dividenden Werte sind in der Regel keine Kursraketen. Somit ist die Rechnung ja Verfügbares Einkommen pro Jahr + Dividende/a mit Zinseszinseffekt müssen am Ende diesen Depot Wert ergeben – auch wenn das natürlich schon ein wahnsinnig hohes Vermögen ist und ja kein Zwang besteht der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
    Grüße
    Enrico

    • Beamteninvestor Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Enrico,

      ja da hast du recht. Ich bin mir auch bewusst, dass das mit regulärem Lohn und normalen Sparraten nur schwer machbar sein wird. Deshalb muss weiteres Einkommen her. Wie das genau aussehen könnte, kann ich heute noch nicht sagen.

      Wenn ich am Ende das Ziel nicht erreiche, dann ist es so. Ich bin mir aber sicher, dass eine jährliche Dividendensumme herausspringen wird, mit der man gut was anfangen kann.

      Grüße,
      Ben

  8. Peter Härlein Antworten

    Hallo Enrico,
    danke für dei klasse Darstellung Deines Depots sowie den Bewegungen im Depot. Mein Fazit für 2020 ist ähnlich Deinem. Mit +12% bin ich zufrieden. Freilich hätte man im Tief März/April massiv zugekauft, wäre mehr herausgesprungen. Von Panik keine Spur, das habe ich aus den Crash’s 2000 und 2008 gelernt, kaufen wenn die Kanonen Donnern. Ich habe von Anfang an mit einer Erholung gerechnet, jedoch nicht so rasant und daher meine Käufe auf das ganze Jahr verteilt.
    Raus geflogen sind die DivKürzer wie Daimler, BMW, Occidental Petroleum, Covestro. Mein DivZiel von 8k habe ich mit 7,9k fast erreicht.
    Was ich gelernt habe, amerikanische DivZahler sind sehr zuverlässig im Gegensatz zu Europa. Eine Kürzung und viele Steigerungen.
    Gruß, Peter

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